Dort finden Sie |Eintrittspreise und Öffnungszeiten | Um dazu infomehr zu wissen…

Hier wurde ein Museum über das Eis gegründet : das Heißt über ein vergängliches, diskretes Produkt, das zu oft als luxuriös und überflüssig betrachtet wurde. Ja aber...

.. trotzdem wurde das Eis seit dem zweiten Jahrtausend bevor Christus verzehrt und man zählt noch heute mehrere Benützungen.
Um das Eis zu erwerben hat der Mensch die natürliche Eisgletscher, die Schneefelder oder noch die Höhlräume, wo der Frost immer bleibt, ausgebeutet. Sogar in niedriger Höhe hat er den Frost nützen können, damit das in den Bassin liegende Wasser sich in Eis verwandelt. Dann hat er geräumige halbbeerdigten und mit einer Kuppel gedeckten Brunnen gebaut, um dieses Eis bis zum Frühling zu erhalten.
Im Westen Mittelmeer und besonders in Provence wurden diese Techniken vor allem während der Renaissance und dann bis zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts betrieben (trotz der politischen Änderungen, die die Gesellschaft, die Wirtschaft und das tägliche Leben verändert haben). IIn diesem Massiv der heiligen „Baume“ kann man heute noch 21 Eiskeller zählen, unter denen 17 auf der Gemeinde von Mazaugues stehen. Sir wurden zwischen 1650 und 1900 genützt und haben zuerst nur Toulon (vor 1789) und dann Toulon und Marseille versorgt. Einer davon (der Eiskeller von Pivaut) wurde 1997 restauriert.

Der Zweck des Museums ist Ihnen die zahlreiche Verzweigungen der Herstellung, des Handels und der Benützungen vom Eis im Laufe der Zeit und in die ganze Welt vorzustellen. Hier wird auch die Änderung der Techniken erklärt, als das örtliche Eis in Wettbewerb mit dem von den gerade entwickelten Transporten (Zug und Schiff) beförderten Eis stand. Mit der Entwicklung der industriellen Kälte hing die Herstellung von den Jahreszeiten und dem Klima nicht mehr ab. Haushaltskühlgeräte wurden erfindet, was den Einzelhändlern und der täglichen Versorgung ein Ende brachte. Die individuelle Herstellung der Kälte zu Hause stellte die gesellschaftliche Gewohnheiten und die Denkensweisen um aber das Produkt fesselt noch heute viele Leute, sei es dazu genützt, einen Schmerz zu mildern, mit einem Freund anzustoßen oder noch ein Fest erfolgreich durchzuführen 


Dort finden Sie
 
etwa dreißig Schilder, die die Herstellung, den Handel und die Benützungen des handwerklichen und industriellen Eis erläutern,

eine Freske, die den Maschinenraum einer Eisfabrik darstellt,

 die Werkzeuge eines Eisarbeiters : Spitzhaken, Sägen, Forme, …,

 erfrischende holz-, Glas- und Fayencebehälter für Gläser und Flaschen, eine Karaffe mit einer Vertiefung für das Eis, eine Eismaschine mit einer Handgedrehten Kurbel,

zwei Modelle : einen Eiskeller mit seinen Bassin und den schnitt desselben Eiskellers , als er mit dem schon draußen gefrorenen Eis beladen wurde,

eine Freske, die die Bassins eines Eiskellers vom Massiv des heiligen „Baume“ darstellt,

 eine original getreue Kopie von einem Stück eines Eiskellers mit seiner Belastungstür, wo sie die zwei Filme sehen können.


Eintrittspreise und Öffnungszeiten :


 2,50 € pro Person für das Museum (frei für die Kinder unter 6)
4 € pro Person für das Museum und die Führung des Eiskellers von Pivaut (mit einer Verabredung für die Gruppe)

  vom ersten Juni bis zum dreißigsten September :
Jeden Tag von Dienstag bis Sonntag von 9U bis 12U und von 14U bis 18U.
Montag geschlossen

 von Oktober bis Mai
Jeden Sonntag von 9U bis 12U  und von 14U bis 17U


 Die Eismesse findet jeden letzten Sonntag von Februar statt : mehrere Veranstaltungen werden durchgeführt sowie Experimente für die Kinder, Konferenze, Ausstellungen, handwerkliches Speiseeis Probieren, ..usw.

Um dazu infomehr zu wissen…

 L’artisanat de la Glace en Médierranée occidentale bei Ada Acovitsioti-Hameau, sonderheft nummer 1 vom « cahier de l’ASER », 120 Seiten (15€)

Génies givrés, les inventeurs du froid artificiel bei Ada Acovitsioti-Hameau, Maxime Duminil und Cédric Rey, sonderheft nummer 9 vom « cahier de l’ASER », 106 Seiten (12€)

 Im Museum finden Sie auch :

mehrere Bücher über die Eiskeller der ganzen Welt, Romane und Rezeptsbücher über das Eis und noch andere Bücher über das natürliche und kulturelle Erbe des Bezirks Var.

Sie können auch diese Bücher erhalten, indem Sie an die Vereinigung ASER schreiben. Sie können unsere Liste auf Internet lesen : http://asercentrevar.free.fr


administration : Maison de l'Archéologie - 21, rue République - 83143 LE VAL - tel : 04 94 86 39 24 - mail